Mandantenrundschreiben 01/2017

Aktuelle Gesetzgebung • Pauschbeträge für Sachentnahmen • Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen bei Auslandsreisen • Rückwirkende Rechnungsberichtigung

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach langem Streit hat nun der Bundesfinanzhof entgegen der bisherigen Verwaltungspraxis und unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung die rückwirkende Berichtigung von umsatzsteuerlichen Rechnungen anerkannt. Diese Entscheidung ist von großer Bedeutung für die Fälle, in denen Eingangsrechnungen eines Unternehmers formale Rechnungsmängel aufweisen. Bisher war bei späteren Beanstandungen ein Vorsteuerabzug erst zum Zeitpunkt der Rechnungsberichtigung/-ergänzung möglich, während für das Jahr des ursprünglich in Anspruch genommenen Vorsteuerabzugs eine Steuernachzahlung zu leisten war, welche im Rahmen der sog. Vollverzinsung mit 6 % jährlich zu verzinsen war. Beides entfällt nun im Grundsatz. Allerdings setzt eine rückwirkende Rechnungsberichtigung voraus, dass überhaupt eine berichtigungsfähige Rechnung vorgelegen hat.

Zudem greifen wir in einer Sonderbeilage insbesondere Fragen des Betriebsausgabenabzugs und der Lohnsteuer bei Kundenveranstaltungen, Betriebsveranstaltungen und Feiern des Arbeitnehmers im betrieblichen Umfeld auf. Hier gibt es nicht nur vermehrt Streitpunkte mit der Finanzverwaltung, es gilt auch die aktuelle Rechtsprechungsentwicklung zu Gunsten der Stpfl. zu beachten


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